Samstag, 21. Juni 2014, 9 – 17 Uhr Umweltforum Auferstehungskirche Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin

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regbp 

veranstaltet von

damid 

in Kooperation mit

nikodemuswerk Verband Anthroposophische Pflege

PROGRAMM

9.00 Uhr Öffnung Tagungsbüro, Ausstellung im Foyer

Eröffnungsplenum

10.00 Uhr Begrüßung
10.15 Uhr „Was ist gute Pflege heute?“ 

Gute Pflege ist aus der Sicht des Pflegebedürftigen vielleicht etwas ganz anderes als aus der Sicht des Pflegeheims, des Krankenhauses oder der Krankenkasse. Dazwischen stehen die Pflegenden und ringen um ein paar Minuten für die Begegnung von Mensch zu Mensch. Wie das gelingen kann, darüber spricht » Rolf Heine in seinem Vortrag.

10.45 Uhr „10 gute Gründe, Anthroposophische Pflege in den Alltag zu integrieren“ 

Ein menschliches Miteinander in der Pflege ist möglich und für alle Beteiligten bereichernd. Was eine solche Haltung jedem Einzelnen und dem Ganzen bringt und wozu es gut ist, Ansätze aus der Anthroposophischen Pflege im Alltag umzusetzen, erklärt » Birgitt Bahlmann anhand von Beispielen aus der Praxis.

11.15 Uhr PAUSE

Workshops

11.45 Uhr Workshops  1
W1. Pflege, die berührt: Rhythmische Einreibungen (» Ursi Soldner)

So wie wir uns innerlich berühren lassen durch das Schicksal des Anderen: ihn wertschätzend, warmherzig wahrnehmend, liebevoll begegnend, aber auch mit dem Bewusstsein, dem anderen nur helfen zu können, wenn wir innerlich bei uns bleiben, so berühren wir den anderen mit unseren Händen: warm, achtungsvoll, liebevoll. Erleben Sie, wie es sich anfühlt.

W2. Äußere Anwendungen mit ätherischen Ölen (» Carola Riehm)

In diesem Workshop werden wir die Grundlagen im Umgang mit Ölen im Rahmen der Äußeren Anwendungen kennenlernen und üben.  Gerade in der Symptomlinderung und Schmerztherapie gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

W3. Therapeutische Waschungen (» Gerda Zölle)

Zwei Dinge brauchen wir in unserem Pflegealltag: Fachkompetenz und Bewusstsein. Nur auf diese Weise können wir dem Patienten gerecht werden. Die Zeit, die wir pro Patient aufwenden dürfen, wird immer kürzer. Wie können wir sie dennoch pflegerisch-therapeutisch nutzen? Zum Beispiel mit folgender Motivation: waschen ist mehr als reinigen. In der Begleitung kranker und sterbender Menschen kann die Körperpflege ein therapeutisches Angebot werden und auf die körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnisse des Patienten eingehen. Medizinische Öle im Waschwasser unterstützen die pflegerische Intention. Bestimmte Griffqualitäten geben der Waschung einen zusätzlichen Wert. Dieser Workshop gibt einen praktischen Einblick in die Technik der Waschung und führt zu einer Schulung der inneren Haltung sowie zu einem neuen Verständnis für die Wirksamkeit der Öle in der Pflege.

W4. Heileurythmie – Bewegungsübungen bei Stress (» Isabel Martin)

Stress ist mittlerweile Standard, besonders im pflegerischen Berufsalltag. Durch Bewegung können wir herausfinden, ob der Stress von außen kommt oder von uns selbst gemacht wird – und, was jeder für sich zur Prophylaxe gegen Stress tun kann.

W5. Stress kreativ meistern (» Susann Scheidemantel)

Gerade Pflegende sind durch starke Anforderungen und wechselnde Arbeitszeiten besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Nun können Sie ausprobieren, was Sie gesund erhält: Stresserleben schöpferisch-aktiv ausgleichen und Ihre Widerstandskraft stärken. Aus dem Gesundheitsverständnis der Anthroposophischen Medizin entwickelte der Berufsverband für Anthroposophische Kunsttherapie e.V. (BVAKT) das „Kreative Stressmanagement (BVAKT)®". Kosten für vollständige Kurse werden von einigen Kassen erstattet.

W6. Wie geht Anthroposophische Pflege im ambulanten Pflegedienst? (» Jens Kotulla)

In einer Mischung aus Input, Gesprächen und Elementen des Dialogverfahrens beschäftigen wir uns mit den Besonderheiten der ambulanten Pflege. Dabei geht es um die Rolle als Gast in der Häuslichkeit der Pflegebedürftigen, die Körperpflege als Brücke zum Seelisch-Geistigen, die Zusammenarbeit im Team und den Schutz der eigenen Gesundheit.

W7. Wie geht Anthroposophische Pflege in der stationären Altenpflege? (» Maiken Stangs)

Unter den schwierigen Rahmenbedingungen in der Altenpflege ist es immer wieder eine Herausforderung, Anthroposophische Pflege umzusetzen. Anhand von Fallbeispielen, Konzepten (Pflegerische Gesten, Selbstpflege) und Erfahrungen mit Äußeren Anwendungen werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie es trotz allem gelingen kann. 

W8. Wie geht Anthroposophische Pflege im Krankenhaus? (» Olaf Dickreiter)

Was ist Anthroposophische Pflege im Vergleich zu konventioneller Pflege im Krankenhaus? Die Arbeitsgruppe gibt einen Einblick in die therapeutischen Gebiete und die Anwendungsmöglichkeiten. Wir fragen, ob (und wenn ja, warum) es schwer ist, Anthroposophische Pflege im heutigen Klinikalltag zu integrieren. Und wir erfahren, wie es gelingt, diese Methoden dennoch ein- und umzusetzen.

13.00 Uhr PAUSE mit Mittagessen
14.30 Uhr Workshops 2
W9. Pflege, die berührt: Rhythmische Einreibungen (» Ursi Soldner)

So wie wir uns innerlich berühren lassen durch das Schicksal des Anderen: ihn wertschätzend, warmherzig wahrnehmend, liebevoll begegnend, aber auch mit dem Bewusstsein, dem anderen nur helfen zu können, wenn wir innerlich bei uns bleiben, so berühren wir den anderen mit unseren Händen: warm, achtungsvoll, liebevoll. Erleben Sie, wie es sich anfühlt.

W10. Therapeutische Waschungen (» Gerda Zölle)

Zwei Dinge brauchen wir in unserem Pflegealltag: Fachkompetenz und Bewusstsein. Nur auf diese Weise können wir dem Patienten gerecht werden. Die Zeit, die wir pro Patient aufwenden dürfen, wird immer kürzer. Wie können wir sie dennoch pflegerisch-therapeutisch nutzen? Zum Beispiel mit folgender Motivation: waschen ist mehr als reinigen. In der Begleitung kranker und sterbender Menschen kann die Körperpflege ein therapeutisches Angebot werden und auf die körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnisse des Patienten eingehen. Medizinische Öle im Waschwasser unterstützen die pflegerische Intention. Bestimmte Griffqualitäten geben der Waschung einen zusätzlichen Wert. Dieser Workshop gibt einen praktischen Einblick in die Technik der Waschung und führt zu einer Schulung der inneren Haltung und zu einem neuen Verständnis für die Wirksamkeit der Öle in der Pflege.

W11. Die Kraft der Kräuter - die heilsame Wirkung von Wickeln und Auflagen (» Carola Riehm)

In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen der Wickel und Auflagen vermittelt. Und es  gibt viele praktische Beispiele. Anhand von Tee- und Essenzwickeln ergründen wir  die Anwendungsgebiete.

W12. Heileurythmie – Bewegungsübungen bei Rückenschmerzen (» Sophia Prange)

Pflegende sind in ihrer Arbeit auch körperlich belastet. Als Folge leiden viele unter Rückenschmerzen. Übungen aus der Heileurythmie können helfen. Heileurythmie ist eine Bewegungstherapie, die bei verschiedenen Indikationen und präventiv angewandt wird. In diesem Workshop lernen Sie im Rhythmus von Anspannung und Lösung stabilisierende Übungen für den Rücken kennen.

W13. Zwischen Alltag und Pflege – pflegen und selber gesund bleiben (» Gabriele Weber)

Wer es sich zur (Berufs-) Aufgabe gemacht hat, für andere Menschen da zu sein, stößt irgendwann an Grenzen – die der Arbeitsorganisation und die eigenen. Wir üben, diese Grenzen wahrzunehmen und zu unterscheiden. Wir lernen, die verschiedenen Signale von Überforderung zu erkennen. Und wir nehmen uns Zeit, eigene Kraftquellen zu erschließen und nutzbar zu machen.

W14. Motivation für ein Umdenken – das Miteinander in der Anthroposophischen Pflege (» Jaqueline Goldberg)

In dieser Arbeitsgruppe nähern wir uns dem Thema „Miteinander“ in der Pflege von drei Seiten. Wir fragen:  Wie können wir ein gemeinsames Bewusstsein, eine Gemeinschafts-Identität entwickeln? Welche Zeitmodelle geben uns die Zeit, die wir für ein anderes Miteinander in der Pflege brauchen? Und wie sieht eine Mitarbeiterführung aus, die gut tut?

W15. Wie ist Anthroposophische Pflege im konventionellen Berufsumfeld möglich? (» Christiane Eberhardt)

Die derzeitige Situation in der Krankenpflege lässt uns nach einem anstrengenden Arbeitstag oft fragen: „Habe ich heute eigentlich gut gepflegt?“  Nicht selten kommen Zweifel auf, ob man dem Patienten gerecht geworden ist. Und wo dies nicht gelungen ist, wächst der Frust. Mit Blick auf die Pflegerischen Gesten von R. Heine und die zentralen Lebensthemen des Konzeptes der Basalen Stimulation® möchte ich gemeinsam mit den Teilnehmern Möglichkeiten erarbeiten, wie wir „gute ganzheitliche Pflege“ in den Pflegealltag integrieren können. Mit praktischen Übungen.

15.45 Uhr PAUSE 

Abschlussplenum

16.15 Uhr

„Pflege, die gut tut. Erfahrungen mit Anthroposophischer  Pflege in der stationären Altenpflege, in der ambulanten Pflege und im Krankenhaus“

In der Anthroposophischen Pflege steht die achtsam gestaltete Qualität der Begegnung im Mittelpunkt. Dieses Miteinander schafft eine Pflege, die allen Beteiligten gut tut. Im Abschlusspodium berichten drei Referenten darüber, wie sie diese ganz besondere Qualität in der Realität mit Leben füllen und wie daraus – trotz Pflegemangel und Zeitnot – ein neues Gefühl von gemeinschaftlicher Pflege-Identität entsteht. Alle Tagungs-Teilnehmenden sind zum Gespräch und Erfahrungsaustausch eingeladen.

Podiumsgespräch mit » Dorothea von Heynitz, » Jaqueline Goldberg und » Olaf Dickreiter

Moderation: » Jens Kotulla 

17.00 Uhr ENDE

Das Programm können Sie sich auch » hier als Flyer (ca. 350 KB) herunterladen.



Rahmenprogramm

Begleitend zur Pflegetagung findet im Umweltforum eine kleine Ausstellung zur Anthroposophischen Pflege statt. Dabei werden sich verschiedene Akteure der Anthroposophischen Pflege präsentieren und ihr Leistungsspektrum vorstellen. Der Eintritt zur Ausstellung ist für die Teilnehmer/innen der Pflegetagung frei.

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veranstaltet von

damid 

in Kooperation mit

nikodemuswerk Verband Anthroposophische Pflege

mit freundlicher Unterstützung von

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